Lizenzfreie Dokumenten-Management- und Registratur-Software DoRIS kann jede Behörde haben.

War Public Private Partnership (PPP) bislang vor allem bei kommunalen Projekten wie Schulsanierungen oder im Straßenbau ein beliebtes Finanzierungsmodell, so hat es der schwäbische Softwarehersteller HAESSLER nun für die Entwicklung und individuelle Anpassung von Dokumenten-Management und Registratur-Software neu entdeckt. Genauer gesagt, ist es ein Mix aus PPP und Freeware. Dass die vom Bundesministerium für Verkehr und HAESSLER gemeinsam entwickelte Software DoRIS und deren permanente Weiterentwicklungen heute allen deutschen Behörden kostenfrei zur Verfügung stehen, ist unter anderem den Kieler Beschlüssen zu verdanken.

"Das Bundesministerium für Verkehr hat gewissermaßen die Anschub-Finanzierung geleistet und wir kümmern uns um die Weiterentwicklung und individuelle Anpassung der Software an die Bedürfnisse der jeweiligen Behörde oder Firma", so der umtriebige Firmenchef und Diplom-Informatiker Joachim Haessler. Kein Wunder, dass diese neue Form von Kostenteilung von einem Schwaben stammt. Schließlich sind Schwaben bekannt für Erfindungsreichtum und Sparsamkeit. Der Spareffekt wirkt sich für Unternehmen wie für öffentliche Verwaltungen durch den Wegfall von Lizenzgebühren vorteilhaft auf das Budget aus. Vergleichbar mit dem Einsatz von Open-Source-Software wie Linux, Typo3 oder MySQL, entstehen deutschen Behörden für die reine Nutzung von DoRIS keine Lizenzgebühren. Gerade bei einem flächendeckend eingesetzten System wie DoRIS macht sich das enorm bemerkbar. Weiterer Vorteil: Die eingesparten Gelder können in individuelle Anpassungen oder Weiterentwicklungen investiert werden. So erhalten Firmen und Behörden ein exakt auf Ihre Bedürfnisse und Arbeitsabläufe zugeschnittenes System, das im Vergleich zu anderen Lösungen wesentlich preisgünstiger ist. Und das bei höherer Flexibilität und Anwenderfreundlichkeit. HAESSLER geht aber noch einen Schritt weiter: In der neuen Community-Version DoRIS StartUp sind die verwendete Basissoftware MIRES, die in anderen DoRIS Varianten lizenzpflichtig ist, als auch die Datenbank kostenfrei. Dabei handelt es sich nicht um eine in der Funktionalität eingeschränkte Demoversion, sondern um eine ausgewachsene und professionelle Lösung mit einer PostgreSQL-Datenbank und einem Geronimo-Application-Server inklusive der DoRIS ad hoc Workflow Komponente. Fast 2.000 Downloads innerhalb weniger Monate sind Zeugen des hohen Nutzwert und der zunehmender Beliebtheit des Systems. Gerade die Upgrade-Möglichkeit auf die Professional-Version sowie der weitere individuelle und modulare Ausbau machen den Einsatz von DoRIS StartUp so attraktiv. Anwender müssen sich nicht von vornherein festlegen. Sie können zunächst das Basis-Paket unter Realbedingungen testen und dann eventuell weitere Module zukaufen – etwa für andere Datenbanken. Je nach vorhandener Peripherie, Anwendungsform und Vorlieben ist die Verwendung von Microsoft- oder Oracle-Datenbanken möglich. Um den Nutzwert weiter zu erhöhen, kann der Anwender DoRIS weiter ausbauen oder anpassen lassen. Das schließt zusätzliche Komponenten zur Erweiterung des Systems oder die individuelle Gestaltung der Web-Clients mit zusätzlichen Funktionen und Schnittstellen ein. Dank der Kieler Beschlüsse bringt jeder einzelne Anwender von DoRIS die Produktentwicklung voran und hat so die Garantie, dass sein Dokumenten- und Wissens-Management-System kontinuierlich mitwächst und an neue Erfordernisse, beispielsweise bei der Zusammenarbeit im Team angepasst und ständig verbessert wird.